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Grundlagen der BAUBLOCK-Porenbetonverarbeitung

Maßhaltiger Porenbeton bringt nur dann einen Vorteil, wenn die Ausführung ebenfalls präzise bleibt. Besonders wichtig sind die erste Steinlage, die Dünnbettfugen und die rechtzeitige Koordination von Öffnungen und Installationen.

BAUBLOCK Materialien und Porenbetonmauerwerk in einem Gebäude mit Stahltragwerk.
BAUBLOCK Materialien und Porenbetonmauerwerk innerhalb eines Gebäudes mit Stahltragwerk.

Qualität während der Ausführung prüfen

Flucht, Lot, Fugenbild und Öffnungsmaße sollten fortlaufend kontrolliert werden. Kleine Abweichungen früh zu korrigieren ist einfacher als später über Putz oder Anschlussdetails auszugleichen. Beschädigte Steine und unsaubere Schnittflächen sollten nicht ungeprüft in kritischen Bereichen eingebaut werden.

Material und Baustelle schützen

Paletten trocken und standsicher lagern, Schnittreste geordnet halten und fertiggestellte Wandflächen bis zum vorgesehenen Oberflächenschutz vor unnötiger Durchfeuchtung und mechanischer Beschädigung schützen. Die konkrete Baustellenlogistik richtet sich nach Wetter und Bauablauf.

Vor dem Mauern planen

Wandachsen, Höhen, Öffnungen, Tragwerksanschlüsse und Leitungswege sollten feststehen, bevor die Paletten geöffnet werden. Sondersteine wie U-TEC oder O-TEC gehören in das Detail der Planung und nicht in eine spätere Improvisation.

Die erste Lage bestimmt die Wand

Eine sauber nivellierte und ausgerichtete erste Lage ist die Grundlage für alle folgenden Schichten. Ungenauigkeiten am Wandfuß lassen sich mit Dünnbettfugen später nur schwer korrigieren.

Dünnbettmörtel passend zum System einsetzen

Der BAUBLOCK-Klebemörtel ist als M10-Dünnbettmörtel Typ T deklariert. Verarbeitung, Mischverhältnis und Auftragsstärke richten sich nach den aktuellen Herstellerangaben. Ziel ist eine gleichmäßige, maßhaltige Fuge statt einer dicken Ausgleichsschicht.

Zuschnitt und Installationen koordinieren

Porenbeton lässt sich mit geeigneten Sägen, Hobeln und Schlitzwerkzeugen bearbeiten. Leitungswege sollten trotzdem geplant werden: unnötig tiefe oder breite Schlitze können die Wand schwächen und erhöhen den Reparaturaufwand.

Öffnungen und bewehrte Details

Die BAUBLOCK-Zeichnung Rev.008 zeigt die U-TEC-Innengeometrie für verschiedene Breiten. Bewehrung, Beton, Auflager und Tragfähigkeit werden projektbezogen festgelegt. Die Steinform allein ist keine statische Bemessung.

Außenflächen schützen

Die Umweltdeklaration weist darauf hin, dass das Material im Gebrauch nicht ungeschützt bleiben soll. Außenwände benötigen daher einen abgestimmten Putz- bzw. Beschichtungsaufbau und sauber ausgebildete Anschlüsse.

Befestigungen passend zum Untergrund

Für schwere Lasten, Fassadenteile oder Einbauten sind Befestigungen zu verwenden, die für Porenbeton und die konkrete Last geeignet sind. Übergänge zu Beton, Stahl, Fenstern und Dachkonstruktionen müssen materialgerecht geplant werden.

Dieser Ratgeber ersetzt keine Ausführungsplanung. Herstellerunterlagen, Statik und Projektdetails haben Vorrang.
U-TEC mit Herstellerzeichnung →Mörtel & Werkzeuge →Dokumentation →

Technische Aussagen dieser Seite beruhen auf den vorliegenden BAUBLOCK-Leistungserklärungen, der Umweltdeklaration, der U-TEC-Zeichnung und/oder dem TERMECO-200-Brandprüfbericht.

WA